Das Treffen am 10. Januar 2026 war ein voller Erfolg. Wir waren zu acht, haben ein neues Mitglied gewonnen und haben eine Besucherin bezüglich einer geerbten Briefmarkensammlung beraten. Weiterhin hatte ich eine sehr kleine Sammlung zum Anschauen dabei und ein weiteres Mitglied hatte eine ganze Box mit Feldpost und hochwertigen Ansichtskarten mitgenommen.
Es wurden ein paar Belege getauscht und untereinander verkauft. Für mich war es schön, dass nach der Pause nun wieder die wöchentlichen Treffen regelmäßig durchgeführt werden und dass unser ersten Treffen knapp 5 Stunden mit sehr viel Philatelie anhielt.



Am 21. Juni hatten wir ein interessantes Thema für eine Diskussion. Inwieweit kann uns ein KI-Programm derzeit innerhalb der Philatelie helfen? Der Ausgangspunkt war die Übersetzung von Belegen aus Afghanistan, um 1880 bis 1890, deren Schrift sogar den Gelehrten große Probleme bereitet. Wir fanden bei Experimenten mit der Übersetzung von Belegen, deren Aufgabeort und Ankunftsort zum Teil bekannt war, dass eine KI nicht immer die Wahrheit angibt und selbst bei eine Frage nach den verwendeten Quellen nicht genau weiß, ob die Informationen, die sich angeblich aus diesen Quellen hat, sich tatsächlich darin befinden.
Das Fazit war, dass es durchaus hilfreich sein kann, eine KI einzubinden, sofern die Texte nicht zu entschlüsseln sind, aber dass man jede Information der KI noch einmal verifizieren soll. Noch arbeiten diese Programme mit einigen Fehlern. Aber sie lernen und je öfter eine KI einen Beleg aus Afghanistan liest, desto besser werden in Zukunft die Ergebnisse, sofern die Fehler der KI korrigiert werden.
Am 7. Juni gab es, trotz der Feiertage und dem verlängerten Wochenende, ein sehr interessantes Treffen. Ein Gast nahm an unserem Treffen teil und wir durften ein Ansichtskartenalbum anschauen. Das Album sollte für die Besitzerin verkauft werden. Der größte Teil der Sammlung bestand aus Glückwunschkarten, die sehr ordentlich und gepflegt aufbewahrt waren.
Diese Sorgfältigkeit sprach eindeutig dafür, dass die Besitzerin mit ihrer Sammlung sehr gut umgegangen ist und sehr schätzt. Einige dieser Karten waren tatsächlich sehr ungewöhnlich, zum Beispiel mit goldenen und silbernen Ornamete im Jugendstil verziert, mit Prägedruck oder wie eine Stickerei umrandet. Dank diesen außergewöhnlichen Karten konnten wir den Gast den Verkauf empfehlen.
Davor haben wir uns vier Briefmarkenalben von einer anderen Person angesehen, die leider keine außergewöhnlichen Briefmarken enthielten.
